Blog - Afrika und Afrikanische Länder im Kontext

Afrika und Afrikanische Länder im Kontext

"Warum überquert das Huhn die Strasse?" Was verbirgt sich genau hinter den Schlagzeilen aus dem Kontinent und den Ländern Afrikas?  Nigeria, Algerien, Côte d'Ivoire, Kamerun, Kongo D.R., Tunesien, Gambia, Simbabwe, Togo, und, und, und.....! Stärke, Schwäche, Herausforderungen, Perspektiven, Reflektionen, Zusammenhänge, Wohin, ....!

Mehr dazu demnächst in diesem Blog.

Aber zunächst einige Denkanstöße im Vorfeld….

In einer Rede anlässlich des 100. (posthum) Geburtstages von Chef Obafemi Awolowo in Lagos Nigeria im März 2009 erläuterte Kofi Annan † seine Vision, wie afrikanische Länder die Herausforderungen und Chancen des 21. Jahrhunderts bewältigen können.

Unter anderen betonte er, dass Afrika eine größere Verantwortung für seine eigenen Probleme und Lösungen übernehmen muss.  "Die Afrikanische Union ist immer einflussreicher und wichtiger. Aber sowohl die AU als auch Nigeria können und müssen mehr tun. Überall auf dem Kontinent besteht ein großes Potenzial für die Steigerung der regionalen und subregionalen Zusammenarbeit, nicht zuletzt zur Verbesserung der Infrastruktur, zur Förderung des Handels und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Afrika wäre in der Lage, die erforderlichen Änderungen in internationalen Organisationen zu fordern und zu gewinnen, wenn es den Mut und den Willen zeigt, Probleme auf unserem Kontinent anzugehen."

In seiner Grundsatzrede in Ghana im Juli 2009 während seines ersten Afrika-Besuchs als Präsident der USA, rief Barack Obama insbesondere die Jugend Afrikas zur Gestaltung der afrikanischen Zukunft auf. Doch das Potenzial Afrikas könne sich nur entfalten, wenn gute Regierungsführung und demokratische Strukturen gewährleistet seien. Nachdrücklich kritisierte Obama die in vielen Staaten Afrikas verbreitete Korruption: "Kein Land wird Wohlstand erreichen, wenn seine Führer die Wirtschaft ausbeuten, um sich selbst zu bereichern oder wenn die Polizei von Drogenhändlern gekauft werden kann."

“.......development depends upon good governance. That is the ingredient which has been missing in far too many places, for far too long. That is the change that can unlock Africa’s potential. And that is a responsibility that can only be met by Africans.”

“Repression takes many forms, and too many nations are plagued by problems that condemn their people to poverty. No country is going to create wealth if its leaders exploit the economy to enrich themselves, or police can be bought off by drug traffickers. No business wants to invest in a place where the government skims 20 percent off the top, or the head of the Port Authority is corrupt. No person wants to live in a society where the rule of law gives way to the rule of brutality and bribery. That is not democracy, that is tyranny, and now is the time for it to end."

 
Zwischen Rhetorik und Realität....
- Lagos Plan of Action for the Economic Development of Africa (1980)
- The Abuja Treaty (1991)
- The Minimum Integration Programme
- The Programme for Infrastructural Development in Africa (PIDA)
- The Comprehensive Africa Agricultural Development Programme (CAADP)
- The New partnership for Africa’s Development (NEPAD)
- Agenda 2063